Wenn Zahlen verunsichern – Dyskalkulie verstehen und begleiten
- Sandra Brechbühl
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Rechnen gehört für viele Kinder zum Schulalltag – für manche wird es jedoch schnell zur Belastung. Zahlen wirken unübersichtlich, Aufgaben brauchen viel Zeit und selbst einfache Rechnungen führen zu Unsicherheit. Eltern fragen sich dann oft:
Warum fällt meinem Kind Mathematik so schwer – und was braucht es jetzt?
Dieser Beitrag gibt eine erste Orientierung und hilft, Rechenschwierigkeiten besser einzuordnen.
Wenn Mathematik schwerfällt
Kinder entwickeln mathematisches Verständnis unterschiedlich schnell. Bleiben Schwierigkeiten über längere Zeit bestehen, kann eine Dyskalkulie eine Rolle spielen – eine spezifische Lernstörung im mathematischen Bereich.
Das bedeutet nicht, dass ein Kind weniger begabt oder unmotiviert ist. Vielmehr fällt es ihm schwer, Zahlen, Mengen und Rechenwege sicher miteinander zu verknüpfen.
Woran sich Rechenschwierigkeiten zeigen können
Im Alltag begegnen Eltern häufig folgenden Situationen:
anhaltender Unsicherheit beim Zählen
häufigem Nachzählen oder Neubeginnen von Aufgaben
Zahlendrehern oder Verwechslungen
Hausaufgaben in Mathematik, die sich ständig in die Länge ziehen
Stress oder Vermeidung im Zusammenhang mit Mathematik
Diese Beobachtungen können ein Hinweis darauf sein, dass ein anderer Zugang zur Mathematik nötig ist.
Was jetzt wichtig ist
Im ersten Schritt geht es vor allem um Entlastung und Verständnis.
Hoher Druck oder ständiges Üben führen selten zu mehr Sicherheit. Hilfreich ist es, einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, welche Unterstützung zu Ihrem Kind passt.
Eine gezielte Förderung setzt am Zahlenverständnis an und berücksichtigt auch das Selbstvertrauen des Kindes.
Wie das im Alltag konkret aussehen kann, habe ich in einem kompakten Infoblatt zusammengefasst.
Kostenloses Infoblatt für Eltern
„Wenn Rechnen schwerfällt – Tipps für Eltern“
Im Infoblatt finden Sie:
eine verständliche Einordnung zum Thema Dyskalkulie
konkrete, alltagstaugliche Tipps
Hinweise, wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist
Das Infoblatt können Sie hier kostenlos herunterladen:

